Matthias Bruggmann – Un acte d’une violence indicible

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Beschreibung

Matthias Bruggmann
Un acte d’une violence indicible
Editions Xavier Barral / Musée de l’Elysée
Musumeci Offset printing
332 Seiten
ISBN 978-2-36511-186-7

Englische oder französische Ausgabe: Bitte bei der Bestellung angeben.

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Matthias Bruggmann ist einer der wenigen westlichen Fotografen, der seit 2012 und über fünf Jahre den syrischen Konflikt dokumentiert. Er hat das gesamte Landestreffen mit den verschiedenen Akteuren dieser Krise durchquert. Er versucht, den westlichen Zuschauern ein viszerales Verständnis der immateriellen Gewalt zu vermitteln, die dem Konflikt zugrunde liegt, und taucht uns in die Komplexität und den Schrecken dieses Krieges ein, indem er die Standpunkte multipliziert. Das Buch präsentiert zunächst einen Fluss von expliziten Bildern, die nicht erklaren, wer auf welcher Seite steht und wer der Autor ist, da Matthias Bruggmann den Leser durch das Mischen der Quellen verwirrt. Er hinterfragt die Codes des Fotojournalismus und verschiebt die Grenzen zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie.

Die Fotografien werden dann mit detaillierten Bildunterschriften von Matthias Bruggmann und mit fünf Aufsätzen unabhängiger Experten kontextualisiert: Issam Abdelrahim, syrischer Journalist; Rania Abouzeid, australische Journalistin libanesischer Abstammung, Spezialistin für den Nahen Osten; Mazen Bilal, syrischer Journalist; Amjad Farkh, syrischer Zahnarzt, ehemaliges Mitglied der Free Syrian Army Groups, arbeitet im humanitären Sektor; Labib Nahhas, Aktivistin im Exil, ehemalige Leiterin der außenpolitischen Beziehungen für die konservativ religiöse Aufständische Gruppe Ahrar al-Sham; Nir Rosen, amerikanischer Journalist, Spezialist für den Nahen Osten und humanitärer Berater.