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Flurina Rothenberger / Andrea Stultiens
11 09 – 20 11 2016

Ihr ganzes Leben pendelt Flurina Rothenberger (*1977, Zürich) zwischen zwei Kontinenten. Geboren in der Schweiz, aufgewachsen an der Elfenbeinküste, zeigt sie durch eine eigenständige Erzählweise, dass es die Vorstellung eines Afrika nicht geben kann – sondern deren viele. Ihre thematischen Recherchen betreffen die Urbanisierung, Landflucht, wirtschaftliche Entwicklungen und die Zukunft der jungen, ständig wachsenden, Bevölkerungsschicht.

Andrea Stultiens (*1974, Roermond, NL) beschreibt ihre Praxis als «arbeiten mit Fotografie». Sie sammelt und schreibt über fotografische Bilder und reflektiert unterschiedliche Formen der Repräsentation unserer selbst und anderer. Die Publikation Duc in Altum aus der Serie Ebifananyi, ein Langzeitprojekt welches die Künstlerin seit 2014 in Uganda verfolgt, bildet den Ausgangspunkt für ihre Ausstellung.

Einfangen und erzählen
Die beiden Fotografinnen beschäftigen sich seit Jahren mit dem afrikanischen Kontinent, ihre von grosser Sorgfalt geprägten Arbeitsweisen überschneiden sich teilweise. Stultiens kombiniert eigenes Bildmaterial mit Fotografien aus Archiven, sie öffnet Bildkonvolute die lange Zeit im verborgenen lagen und kontextualisiert diese. Flurina Rothenbergers Bilder dokumentieren Umstände, gleichzeitig hat die Fotografin über Jahre eine eigene Bildsprache entwickelt, die sich unter anderem durch ihre kollaborative Arbeitsweise ergibt.

Mehr Informationen finden Sie hier

Ausstellungsansicht Andrea Stultiens © Julie Lovens

Ausstellungsansicht Andrea Stultiens © Julie Lovens

Ausstellungsansicht Andrea Stultiens © Julie Lovens

Flurina Rothenberger, Cécile Fumo, Pempa, Mosambik, 2016

Flurina Rothenberger, La Pyramide, Abidjan, Elfenbeinküste, 2016

Ausstellungsansicht Flurina Rothenberger © Julie Lovens

Ausstellungsansicht Flurina Rothenberger © Julie Lovens